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Archiv der Kategorie: Theater
So viel Komödie wie nur möglich – Molières „Tartuffe“ im Bochumer Schauspielhaus
Gegen solche Verblendung ist kein Kraut gewachsen. Nur für das Wohlbefinden seines bewunderten Gastes Tartuffe interessiert sich der Hausherr, die lebensbedrohlichen Fieberschübe seiner Gattin aber sind ihm egal. Gleich in der ersten Szene führt Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer in unüberbietbarer Deutlichkeit … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bochum, Hermann Schmidt-Rahmer, Molière, Schauspielhaus Bochum, Tartuffe
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Geheimnis des Dampfers: „Passagier 23“ im Westfälischen Landestheater
Martin Schwartz ist ein tragischer Held. Frau und Kind hat er auf einer Kreuzfahrt verloren und voll der Seelenpein beschlossen, nie wieder ein Kreuzfahrtschiff zu betreten. Vor allem nicht die „Sultan of the Seas“, denn auf ihr spielte sich das … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Castrop-Rauxel, Kreuzfahrtschiff, Krimi, Passagier 23, Sebastian Fitzek, Westfälisches Landestheater, WLT
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Schrilles Styling, graue Würste – „Kasimir und Karoline“ im Dortmunder Megastore
Die Bühne groß, die Musik laut, das Licht grell und die Figuren so unwirklich bunt und künstlich, als seien sie einem Videospiel entsprungen. Gordon Kämmerer inszeniert im Megastore „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horváth – oder das, was er … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dortmund, Fanfaren-Corps 1974 Dortmund-Wickede, Gordon Kämmerer, Horvath, Jana Wassong, Josa Marx, Kasimir und Karoline, Max Thommes, megastore, Theater, Theater Dortmund
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Deklamationen am Rande der Kohlenhalle – Johan Simons inszeniert in Marl „Die Fremden“
In seinem Roman „Der Fremde“ läßt Albert Camus den Franzosen Meursault in Algerien einen einheimischen Mann ermorden, der namenlos bleibt. Für den Gang der Geschichte ist das sinnvoll, aber etwas kränkend für die arabische Seele war es offenbar auch. Vor … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Auguste Victoria, Camus, Der Fremde, Die Fremden, Johan Simons, Kamel Daoud, Marl, Meursault, RuhrTriennale, Sandra Hüller, Triennale
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Mahler und Migranten – Alain Platels Stück „nicht schlafen“ bei der Ruhrtriennale
An die Belle Époque erinnern sie eher nicht, die Tänzer und die Tänzerin auf der Bühne. Eher wirken sie migrantisch. Fallschirmseide, Trainingsanzüge. Nach einer langen Phase statuarischen Wartens werden sie gewalttätig, kämpfen miteinander, reißen sich die Kleider vom Leib. Körperliche … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Alain Platel, Gustav Mahler, Jahrhunderthalle, nicht schlafen, RuhrTriennale, Steven Prengels
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Theater zwischen Mais und Sonnenblumen – „Sumpfland“ erfreut bei der Ruhrtriennale
„Sumpfland“ sollte das Stück nicht heißen, Sandland träfe es besser. Denn durch Sandland muss man stapfen, wenn man zur Inszenierung will. Mais und trockene Sonnenblumen säumen den beschwerlichen Weg, von dem man nicht weiß, wohin er führt, und der schon … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit RuhrTriennale, Sensenfeld, Studio Orka, Sumpfland
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Mit einem Fest im „Megastore“ startet das Dortmunder Theater in die neue Spielzeit
Sie geht zu Ende, die theaterlose Zeit. In den Häusern regt sich wieder künstlerisches Leben. Überall kündigen sich die Spielzeiteröffnungsfeste an, mit denen die Schauspielhäuser sich und ihr buntes Schaffen in Erinnerung bringen wollen. Dortmund ist ziemlich weit vorne mit … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dortmund, megastore, Spielzeiteröffnungsfest, Theater Dortmund
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Mit Glucks „Alceste“ und Theater in der Moschee: Ruhrtriennale startet am 12. August
„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ hat Johan Simons auf seine Programmhefte geschrieben, „Alle Menschen werden Brüder“ zitiert er Schiller in seiner Ansprache an das (Abonnenten)-Volk, und auch die Zeile „Seid umschlungen, Millionen“ aus desselben Dichters Feder findet Eingang in seinen Zitatenschatz. Wenn … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Alceste, Björn Bicker, Cate Blanchett, Die Fremden, Dortmunder Hafen, Glück, Johan Simons, Kamel Daoud, Manifesto, RuhrTriennale, Urban Prayers Ruhr, Van Lieshout
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Gespräche mit einem Vatermörder – „Theben-Park“ bei den Ruhrfestspielen
Vatermord gleich Ödipus, oder? Der namenlos bleibende Autor S. in Sergio Blancos Zweipersonenstück „Theben-Park“ hat da eine ganz feste Meinung, die er in einem Theaterprojekt mit einem ganz realen Vatermörder realisieren möchte – im Auftrag, kleiner inszenatorischer Scherz, der Ruhrfestspiele. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Frank Hoffmann, Ödipus, Recklinghausen, Ruhrfestspiele, Sergio Blanco, Theben-Park, Vatermörder
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In Pier Paolo Pasolinis Welt: „Das Leben ein Traum. Calderón“ bei den Ruhrfestspielen
Wo sind sie, die lebenswerten Lebenswelten? Und wie gelangt man zu ihnen? Wer hat eine Chance, wer nicht? Oder sind sie nur frommer Wunschtraum, nicht zu verwirklichen in einer Welt aus Repression und Kapitalinteressen? Pier Paolo Pasolini, der Linksintellektuelle, Autor … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Calderon, Dominique Horwitz, Frank Hoffmann, Hanna Schygulla, Pasolini, Recklinghausen, Ruhrfestspiele, Wolfram Koch
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