Archiv des Monats: September 2016

Schrilles Styling, graue Würste – „Kasimir und Karoline“ im Dortmunder Megastore

Die Bühne groß, die Musik laut, das Licht grell und die Figuren so unwirklich bunt und künstlich, als seien sie einem Videospiel entsprungen. Gordon Kämmerer inszeniert im Megastore „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horváth – oder das, was er … Weiterlesen

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Maler zwischen den Epochen – Conrad Felixmüller in Haus Opherdicke

Suchte man nach einem Wort, das kennzeichnend wäre für den Maler Conrad Felixmüller, so wäre es vielleicht das Wort „dazwischen“. Conrad Felixmüller, der eigentlich Konrad Felix Müller hieß und den Felix seinem Nachnamen zuschlug, um sich von den anderen Müllers … Weiterlesen

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Deklamationen am Rande der Kohlenhalle – Johan Simons inszeniert in Marl „Die Fremden“

In seinem Roman „Der Fremde“ läßt Albert Camus den Franzosen Meursault in Algerien einen einheimischen Mann ermorden, der namenlos bleibt. Für den Gang der Geschichte ist das sinnvoll, aber etwas kränkend für die arabische Seele war es offenbar auch. Vor … Weiterlesen

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Mahler und Migranten – Alain Platels Stück „nicht schlafen“ bei der Ruhrtriennale

An die Belle Époque erinnern sie eher nicht, die Tänzer und die Tänzerin auf der Bühne. Eher wirken sie migrantisch. Fallschirmseide, Trainingsanzüge. Nach einer langen Phase statuarischen Wartens werden sie gewalttätig, kämpfen miteinander, reißen sich die Kleider vom Leib. Körperliche … Weiterlesen

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